Texas: Erdbebenserie erschüttert Dallas

Die Wut und die Sorge der Bürger wächst. Die neuerdings erhöhte Erdbebenaktvität im US Bundesstaat Texas hat einen neuen vorläufigen Höhepunkt erreicht. Binnen weniger Stunden gab es in der vergangenen Nacht zu einer Serie von kleinen Erdbeben nahe der Großstadt Irving, nur 10 Kilometer nordwestlich vom Stadtzentrum von Dallas. Die stärksten Beben erreichten Magnitude 3.5 und 3.6 und waren im gesamten Großraum spürbar. Mehrere Betroffene, vor allem aus Irving, berichten von Rissen in Mauern und Decken infolge der Erschütterungen. Im Norden von Dallas trat nach dem ersten Erdbeben ein Wasserrohrbruch auf, wodurch eine Straße überschwemmt wurde. Ob ein Zusammenhang besteht, wird zur Zeit geprüft.

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Dallas liegt in einer Region, wo Erdbeben relativ selten sind. Dennoch traten allein in den letzten Monaten mehr als 40 Erdbeben, die meiste davon spürbar, auf. Die Einpressung von Brauchwasser nach dem Fracking-Verfahren gilt für viele als mögliche Ursache. Nachweisbar war dies bislang nicht.

Dallas

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Jens ist 25 und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Ab Sommer 2019 ist er in der Katastrophenforschung tätig.

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