Neues Erdbeben bei Seefeld in Tirol – Spürbar in Mittenwald

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Österreich / Garmisch-Partenkirchen – Vor wenigen Minuten hat sich ein neues spürbares Erdbeben ereignet, wie Zeugen in Sozialen Netzwerken mitteilten. Nach ersten Angaben der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) erreichte es Magnitude 3.6.  Das Geoforschungszentrum Potsdam gibt das Beben ebenfalls mit Magnitude 3.6 an und lokalisiert das Epizentrum nahe Seefeld.
Nach Zeugenangaben war das Beben vor allem im Raum Seefeld spürbar. Dort gab es bereits vor einigen Tagen einen größeren Erdbebenschwarm. Das neue Erdbeben war deutlich stärker und könnte auch im Raum Garmisch-Partenkirchen und Mittenwald wahrgenommen worden sein.

Da es bereits vor einigen Tagen einen Erdbebenschwarm gab, ist es wahrscheinlich, dass in den kommenden Stunden weitere spürbare Erdbeben geben wird. Ob diese noch stärker werden, lässt sich nicht vorher sagen.

wird fortgesetzt…

[sc name=“Gespürt“ ]

Zeugenmeldungen
Innsbruck (Tirol)
Das Erdbeben war im Gebäudeinneren sitzend sehr deutlich zu spüren. Keine Schäden.
Ca. 14:05 Uhr

Krün-Elmau (Bayern)
Auf dem Bett liegend einen kräftigen Schubser gespürt.

Mittenwald (Bayern)
leichtes schwanken am boden..wir wohnen im 2stock…

Mittenwald (Bayern)
25.7.2016 , ziemlich genau 14.00 Uhr. In mittenwald zu hause auf dem Sofa. Plötzlich ein lautes Geräusch, Geschirr im Schrank hat geklappert. Deshalb hab ich aufgehorcht und erst recht ganz still gesessen, weil ich das in südtirol schon erlebt habe. Das Sofa auf dem ich saß hat dann ein paar Sekunden richtig gewackelt, nach etwa 10 Sekunden wars wieder vorbei.

 

Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 14:05 Uhr

Magnitude: 3.6 (ZAMG)

Tiefe:

Spürbar: ja

Haben Sie dieses Erdbeben gespürt?

Schäden erwartet: unwahrscheinlich

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

Epizentrum:

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Tirol ist eines der erdbebengefährdetsten Bundesländer Österreich. Speziell rund um Innsbruck kommt es immer wieder zu kleinen, teils schwarmartig auftretenden Erdbeben. Nur selten sind diese so stark, dass sie Schäden verursachen. Starke Erdbeben über Magnitude 5.5 mit Gebäudeschäden und Todesopfern traten in den Jahren 1572, 1670 und 1689 auf.

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Jens Skapski

Jens ist 23, lebt in Bochum und studiert seit 2013 an der Ruhr-Universität Geowissenschaften. Nach dem Bachelor-Abschluss 2016 folgte das M.Sc. Studium der Geophysik.

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