Pakistan: Todesopfer durch Erdbeben in Kashmir

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Pakistan – Ein starkes Erdbeben hat am Samstag (1. Oktober) den Norden von Pakistan und angrenzende Regionen Indiens erschüttert. Das Epizentrum lag an der Grenze der Bundesstaaten Azad Kashmir und Khyber Pakhtunkwar. Nach Angaben der pakistanischen Meteorologiebehörde erreichte das Erdbeben Magnitude 5.5. Die Erschütterungen waren in vielen Städten Pakistans, darunter Islamabad und Peschawar, teils stark zu spüren. Tausende Menschen verließen aus Angst ihre Häuser. Auch im Indischen Kaschmir-Tal brach stellenweise Panik aus.
In der Epizentralregion rund um die Stadt Naran gab es infolge des Bebens teils schwere Schäden. Pakistanische Medien sprechen zur Zeit von mindestens sieben zerstörten Gebäuden. Weitere wurden beschädigt. In der Region Mansehra ist eine Person ums Leben gekommen, als das Erdbeben einen Erdrutsch verursachte. Mindestens 12 weitere Menschen wurden rund um Naran verletzt. Auch in Muzzaferabad, der Hauptstadt von Azad Kashmir, hat es einige Schäden gegeben. Dort stürzte die Wand einer Schule ein und verletzte mehr als ein dutzend Personen.

Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 10:04 Uhr

Magnitude: 5.5

Tiefe: 12 km

Spürbar: ja

Haben Sie dieses Erdbeben gespürt?

Schäden erwartet: ja

Opfer erwartet: ja

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

Epizentrum:

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In Regionen wie diesen kann es immer wieder zu schweren Erdbeben kommen. Nicht nur sichere Bauweise kann bei solchen Ereignissen Menschenleben retten, sondern auch richtige Verhaltensweisen. Daher empfehlen wir allen, die eine Reise in eine erdbebengefährdete Region planen, sich zuvor mit den richtigen Verhaltensweisen bei schweren Erdbeben auseinanderzusetzen.

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Jens Skapski

Jens ist 23, lebt in Bochum und studiert seit 2013 an der Ruhr-Universität Geowissenschaften. Nach dem Bachelor-Abschluss 2016 folgte das M.Sc. Studium der Geophysik.