Nachbebensequenz erschüttert Ecuador

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Ecuador – Eine Reihe von Nachbeben hat in den vergangenen Tagen den Norden von Ecuador getroffen. Die Epizentren der Erdbeben lagen vor der Küste der Provinz Esmeraldas westlich der gleichnamigen Stadt, die im April beim Hauptbeben (M7.8) schwere Schäden erlitten hat. Insgesamt registrierten die ecuadorianischen Behörden seit Anfang Dezember 29 Nachbeben, 12 davon allein am Montag (12.). Das stärkste dieser Beben erreichte Magnitude 5.1. Ein weiteres wird mit Magnitude 4.8 angegeben.
Viele der Erdbeben waren entlang der Küste deutlich spürbar und verursachten Angst unter den Menschen. Mindestens ein Kind wurde leicht verletzt, als seine Schule nach dem Erdbeben evakuiert wurde. Zudem soll es an mehreren Gebäuden kleinere Schäden geben.

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Als Reaktion auf die andauernden Erdbeben wurden alle Schulen in den Küstenstädten bis auf weiteres geschlossen. Behörden wiesen die Einwohner darauf hin, dass auch in den kommenden Tagen weitere Erdbeben möglich seien.
Ursprung der Erdbeben ist demnach nicht die Subduktionszone, sondern eine kleinere Störung innerhalb der kontinentalen Kruste. Es wird dennoch angenommen, dass die Aktivität mit dem Erdbeben im April zusammenhängt.

Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

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Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 12. Dezember, 16:53 Uhr

Magnitude: 5.1

Tiefe: 5 km

Spürbar: ja

Haben Sie dieses Erdbeben gespürt?

Schäden erwartet: ja

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

Epizentrum:

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In Regionen wie diesen kann es immer wieder zu schweren Erdbeben kommen. Nicht nur sichere Bauweise kann bei solchen Ereignissen Menschenleben retten, sondern auch richtige Verhaltensweisen. Daher empfehlen wir allen, die eine Reise in eine erdbebengefährdete Region planen, sich zuvor mit den richtigen Verhaltensweisen bei schweren Erdbeben auseinanderzusetzen.
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Jens Skapski

Jens ist 23, lebt in Bochum und studiert seit 2013 an der Ruhr-Universität Geowissenschaften. Nach dem Bachelor-Abschluss 2016 folgte das M.Sc. Studium der Geophysik.

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