Mexiko: Erdbebenschwarm in Guerrero

Mexiko – Vor der Küste sowie im Küstenbereich des mexikanischen Bundesstaates Guerrero kommt es seit einigen Tagen zu einer Häufung von kleinen und moderaten Erdbeben. Dabei kristallisieren sich bisher zwei Schwarmzentren heraus. Die erste Häufung liegt rund 50 Kilometer vor der Küste. Dort registrierte der mexikanische Erdbebendienst in den vergangenen zwei Tagen acht Erdbeben über Magnitude 4, das bislang stärkste mit M4.8. Dabei kam es nicht zu Schäden, die Beben wurden aber vereinzelt entlang der Küste verspürt.
Das zweite Zentrum liegt an Land in der Grenzregion von Guerrero und dem Nachbarstaat Oaxaca. Hier kam es im gleichen Zeitraum ebenfalls zu acht Beben, das stärkste mit Magnitude 4.9. Der Herd dieser Beben lag in nur geringer Tiefe von rund 15 Kilometern. Meldungen über mögliche Schäden gibt es bislang nicht.

Bereits am 9. Februar hatte es in Oaxaca und Guerrero einen kleineren Erdbebenschwarm gegeben.

Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

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Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): seit 20. Februar

Magnitude: bis 4.9

Tiefe:

Spürbar: ja

Haben Sie dieses Erdbeben gespürt?

Schäden erwartet: nein

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

Epizentrum:

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In Regionen wie diesen kann es immer wieder zu schweren Erdbeben kommen. Nicht nur sichere Bauweise kann bei solchen Ereignissen Menschenleben retten, sondern auch richtige Verhaltensweisen. Daher empfehlen wir allen, die eine Reise in eine erdbebengefährdete Region planen, sich zuvor mit den richtigen Verhaltensweisen bei schweren Erdbeben auseinanderzusetzen.
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Jens ist 23, lebt in Bochum und studiert seit 2013 an der Ruhr-Universität Geowissenschaften. Nach dem Bachelor-Abschluss 2016 folgte das M.Sc. Studium der Geophysik.

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