Verletzte bei Erdbeben auf Sumatra

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Indonesien – Zwei starke Erdbeben haben die Provinz Aceh im Norden von Sumatra in der Nacht zu Donnerstag getroffen. Zunächst kam es zu einem Beben der Stärke 5.6, gefolgt von einem M5.1 wenige Minuten später, wie das United States Geological Survey angibt. Die Epizentren lagen im Distrikt Pidie Jaya, wo im vergangenen Dezember über 100 Menschen bei einem Beben der Stärke 6.5 ums Leben gekommen sind.
Die neuen Beben verursachten Panik unter der Bevölkerung. Viele Menschen verbrachten die Nacht im Freien. Es gab zahlreiche Stromausfälle. Mindestens zwei Gebäude sind durch die Erdbeben eingestürzt. Rettungskräfte sprechen zur Zeit von insgesamt neun Verletzten und vielen beschädigten Gebäuden. Genauere Daten sollen nach einer Untersuchung der betroffenen Region im Laufe des Tages bekannt gegeben werden. Man geht bislang davon aus, dass es sich aktuell um Nachbeben handelt.

Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 15. Februar, 20:47 Uhr

Magnitude: 5.6

Tiefe: 12 km

Spürbar: ja

Haben Sie dieses Erdbeben gespürt?

Schäden erwartet: ja

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

Epizentrum:

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In Regionen wie diesen kann es immer wieder zu schweren Erdbeben kommen. Nicht nur sichere Bauweise kann bei solchen Ereignissen Menschenleben retten, sondern auch richtige Verhaltensweisen. Daher empfehlen wir allen, die eine Reise in eine erdbebengefährdete Region planen, sich zuvor mit den richtigen Verhaltensweisen bei schweren Erdbeben auseinanderzusetzen.
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Jens Skapski

Jens ist 22, lebt in Bochum und studiert seit 2013 an der Ruhr-Universität Geowissenschaften. Nach dem Bachelor-Abschluss 2016 folgte das M.Sc. Studium der Geophysik.

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