Viele Verletzte bei Erdbeben in Myanmar

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Myanmar – Nahe der ehemaligen Landeshauptstadt Rangun hat sich am Montag ein größeres Erdbeben ereignet. Das Epizentrum lag im Norden der gleichnamigen Provinz, rund 70 Kilometer vom Zentrum der Stadt entfernt. Das United States Geological Survey gibt das Erdbeben mit Magnitude 5.1 an. Lokale Behörden aus Myanmar und Thailand sprechen von (Lokalmagnitude) 5.8. Es folgten binnen weniger Minuten mindestens zwei spürbare Nachbeben.
In der Stadt Rangun war das Beben deutlich zu spüren. Viele Menschen gingen aus Angst auf die Straßen. Nahe des Epizentrums kam es zu teils schweren Schäden, wie die Feuerwehrbehörde von Myanmar am Abend mitteilte. Zahlreiche Gebäude, darunter Wohnhäuser, Pagoden und Schulen, wurden schwer beschädigt. Mindestens zwei zweigeschossige Wohngebäude sind eingestürzt. Es wurden Such- und Rettungskräfte in die betroffenen Gebiete entsandt, um mögliche Verschüttete aus den Trümmern zu bergen. Zur Zeit gibt es Berichte von mindestens fünf Schwerverletzten infolge der einstürzenden Häuser. 17 weitere Personen sollen leichte Verletzungen erlitten haben. Wie lokale Medien berichten, soll ein Mensch ums Leben gekommen sein. Diese Meldung ist allerdings noch nicht offiziell bestätigt.

Bei dem Erdbeben handelt es sich um ein sehr flaches Ereignis an einer kleinen sinistralen Blattverschiebung. Mit der großen Sagaing Störung durchzieht eine gefährliche sinistrale Verwerfung das ganze Land. Dort kommt es immer wieder zu verheerenden Beben.

Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 15:19 Uhr

Magnitude: 5.1

Tiefe: 5,1

Spürbar: ja

Haben Sie dieses Erdbeben gespürt?

Schäden erwartet: ja

Opfer erwartet: ja

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

Epizentrum:

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In Regionen wie diesen kann es immer wieder zu schweren Erdbeben kommen. Nicht nur sichere Bauweise kann bei solchen Ereignissen Menschenleben retten, sondern auch richtige Verhaltensweisen. Daher empfehlen wir allen, die eine Reise in eine erdbebengefährdete Region planen, sich zuvor mit den richtigen Verhaltensweisen bei schweren Erdbeben auseinanderzusetzen.

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Jens Skapski

Jens ist 23, lebt in Bochum und studiert seit 2013 an der Ruhr-Universität Geowissenschaften. Nach dem Bachelor-Abschluss 2016 folgte das M.Sc. Studium der Geophysik.

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