Tote bei Erdbeben im Nordosten des Iran

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Iran – Die Provinz Ravazi-Khorasan im Nordosten des Iran wurde am Mittwochmorgen von einem starken Erdbeben getroffen. Nach vorläufigen Angaben des United States Geological Survey erreichte es eine Magnitude von 6.1. Die Iranische Seismologiebehörde spricht von Magnitude 6.0 in einer Tiefe von 6 Kilometern. Das Beben ereignete sich um 08:09 Uhr MESZ. Das Epizentrum lag dabei in einer dünn besiedelten Region, rund 70 Kilometer östlich der Millionenstadt Maschhad. Auch im angrenzenden Turkmenistan, dort besonders in der Hauptstadt Asgabat, waren die Erschütterungen deutlich zu spüren. In der Epizentralregion, wo sich mehrere kleine Dörfer befinden, muss mit schweren Schäden gerechnet werden. Ein erstes Nachbeben mit Magnitude 4.7 folgte nach 10 Minuten.

Update 11:24 Uhr
Such- und Rettungskräfte des Roten Halbmonds sind in die Region entsandt worden. Mindestens vier Dörfer sind durch das Erdbeben fast vollständig zerstört worden. Zu den eingestürzten Gebäuden gehören auch einige antike Bauwerke. Selbst in Maschhad kam es noch zu kleineren Schäden. Öffentliche Gebäude wurden dort geschlossen, Schulen evakuiert. Insgesamt 12 Dörfer sind schwer vom Erdbeben betroffen.
Bislang wurden in den am meisten betroffenen Dörfern zwei Todesopfer geborgen. Mindestens 11 Personen wurden verletzt. Es wird mit weiteren Opfern gerechnet.

wird fortgesetzt, sobald weitere Informationen verfügbar sind…

Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 5. April 08:09 Uhr

Magnitude: 6.0

Tiefe: 6 km

Spürbar: ja

Haben Sie dieses Erdbeben gespürt?

Schäden erwartet: ja

Opfer erwartet: wahrscheinlich

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

Epizentrum:

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In Regionen wie diesen kann es immer wieder zu schweren Erdbeben kommen. Nicht nur sichere Bauweise kann bei solchen Ereignissen Menschenleben retten, sondern auch richtige Verhaltensweisen. Daher empfehlen wir allen, die eine Reise in eine erdbebengefährdete Region planen, sich zuvor mit den richtigen Verhaltensweisen bei schweren Erdbeben auseinanderzusetzen.

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Jens Skapski

Jens ist 23, lebt in Bochum und studiert seit 2013 an der Ruhr-Universität Geowissenschaften. Nach dem Bachelor-Abschluss 2016 folgte das M.Sc. Studium der Geophysik.

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